Segelflug am Gaisberg: Die Anfänge der Segelfliegerei am Hausberg der Salzburger

  • Entstehungszeitraum: 1930-1950
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Fotos
  • Artikel-Autor: Werner Friepesz
  • Größe: verschieden
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum InvNr Foto 43796_6, InvNr Foto 43796_11, InvNr Foto 43796_4, InvNr Foto 43796_14, InvNr Foto 44288
Ein Start am Gaisberg bei Koppl, 1932-33, SW-Foto, InvNr Foto 43796_6 © Salzburg Museum

Es dürfte wohl nicht mehr viele Bewohnern der Landeshauptstadt geben, die sich noch an die Anfänge der Segelfliegerei an den Hängen des Gaisbergs erinnern können. Mittlerweilen sind 90 Jahre vergangen, seit sich tollkühne Piloten in selbstgebauten „Seifenkisten“ erstmals vom Hangwind des Berges in die Höhe und dann vom thermischen Aufwind über die Stadt tragen ließen.

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Moorbäder im Salzburger Südwesten

  • Entstehungszeitraum: 1827-1970
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Fotos, Ansichtskarten, Plakat
  • Autor/Künstler: Rudolf Sciborski, Fred Rieder, Wilhelm Knocke
  • Artikel-Autor: Werner Friepesz
  • Größe: unterschiedlich
  • Standort/Signatur: InvNr Foto 17399, InvNr Foto 1484, InvNr Foto 20432, InvNr Foto 20434, InvNr Foto 20435, InvNr Foto 19768, InvNr 15659-49_Detail
Bade-Heilanstalt Marienbad im Leopoldskroner-Moos, 1920-30, Rudolf Sciborski, Ansichtskarte, InvNr Foto 19770 © Salzburg Museum

Von der heilenden Wirkung des Moores war erstmalig 1525 im „Badebüchlein“ des Arztes und Universalgelehrten Paracelsus zu lesen, wenngleich das Moorbad in der Volksmedizin wohl schon viel früher seinen Einzug hielt. Napoleon soll das Wissen um dieses Naturheilmittel von seinem Ägyptenfeldzug mitgebracht haben. Auf dessen Veranlassung hin wurde etwa mit dem Moorbadehaus in Bad Nenndorf (D) eine Kuranstalt für seine Soldaten errichtet.

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Mit dem Auto erstmals über den Tauernhauptkamm

  • Entstehungszeitraum: 1934
  • Entstehungsort: Land Salzburg/Kärnten
  • Objektart: Fotografie
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Gerda Dohle
  • Material/Technik: s/w-Fotografie
  • Größe: 9,7 x 6,8 cm
  • Standort/Signatur: Salzburger Landesarchiv, Nachlass Franz Wallack, Fotoalbum 1934/X
Abb. Rehrl-Wallack: LH Dr. Franz Rehrl am Steuer seines Autos, daneben DI Franz Wallack, in einer schwierigen Passage der noch im Bau befindlichen Großglockner Hochalpenstraße © Salzburger Landesarchiv

Am 22. September 1934 gelang dem damaligen Salzburger Landeshauptmann, Dr. Franz Rehrl gemeinsam mit DI Franz Wallack, auf der halbfertigen Trasse der Großglockner Hochalpenstraße die „1. Überquerung des Tauernmassivs mit einem Kraftwagen“. Nach dieser ersten, spektakulären Befahrung der gesamten Strecke mit einem eigens dafür umgebauten „Steyr 100“ waren jedoch noch umfangreiche Bauarbeiten nötig. Im darauf folgenden Sommer, am 3. August 1935, konnte die Großglockner Hochalpenstraße feierlich eröffnet werden. „Mit dem Auto erstmals über den Tauernhauptkamm“ weiterlesen

Prospekt der alten Orgel in der Pfarrkirche Abtenau

  • Entstehungszeitraum: vor 1939
  • Entstehungsort: Abtenau
  • Objektart: Fotografie
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Gerald Hirtner
  • Größe: 6x6 cm
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzabtei St. Peter, Foto B 591
Prospekt der alten Orgel der Pfarrkirche Abtenau (B591) © Archiv St. Peter

Nur rund 80 Jahre hatte eine Orgel von Johann Mauracher in der Pfarrkirche Abtenau Bestand. 1939 wurde sie durch eine neue Orgel der Firma Dreher & Flamm ersetzt. An die alte Orgel erinnert noch eine einzelne Fotografie. „Prospekt der alten Orgel in der Pfarrkirche Abtenau“ weiterlesen

Bücherverbrennung auf dem Residenzplatz

  • Entstehungszeitraum: 30. April 1938
  • Entstehungsort: Statd Salzburg
  • Objektart: Fotografie
  • Autor/Künstler: Franz Krieger
  • Artikel-Autor: Thomas Weidenholzer
  • Material/Technik: Filmnegativ (Nitratfilm, Agfa Isopan F)
  • Größe: 35x24 cm
  • Standort/Signatur: Stadtarchiv Salzburg, Fotoarchiv Franz Krieger
Bücherverbrennung auf dem Residenzplatz (30. April 1938; Foto: Franz Krieger) © Stadtarchiv Salzburg

Am 30. April 1938, wenige Wochen nach dem „Anschluß“ Österreichs an NS-Deutschland, inszenierte der Nationalsozialistische Lehrerbund auf dem Salzburger Residenzplatz eine Bücherverbrennung. Verbrannt wurde vor allem „klerikale“ und jüdische, aber auch legitimistische und linke Literatur.

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