Moorbäder im Salzburger Südwesten

  • Entstehungszeitraum: 1827-1970
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Fotos, Ansichtskarten, Plakat
  • Autor/Künstler: Rudolf Sciborski, Fred Rieder, Wilhelm Knocke
  • Artikel-Autor: Werner Friepesz
  • Größe: unterschiedlich
  • Standort/Signatur: InvNr Foto 17399, InvNr Foto 1484, InvNr Foto 20432, InvNr Foto 20434, InvNr Foto 20435, InvNr Foto 19768, InvNr 15659-49_Detail
Bade-Heilanstalt Marienbad im Leopoldskroner-Moos, 1920-30, Rudolf Sciborski, Ansichtskarte, InvNr Foto 19770 © Salzburg Museum

Von der heilenden Wirkung des Moores war erstmalig 1525 im „Badebüchlein“ des Arztes und Universalgelehrten Paracelsus zu lesen, wenngleich das Moorbad in der Volksmedizin wohl schon viel früher seinen Einzug hielt. Napoleon soll das Wissen um dieses Naturheilmittel von seinem Ägyptenfeldzug mitgebracht haben. Auf dessen Veranlassung hin wurde etwa mit dem Moorbadehaus in Bad Nenndorf (D) eine Kuranstalt für seine Soldaten errichtet.

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Josef Ritter: Ein Opernstar aus Salzburg

  • Entstehungszeitraum: 1891-1905
  • Entstehungsort: Wien
  • Objektart: Lorbeerkranz, Fotos
  • Autor/Künstler: Foto: Rudolf Krziwanek (1843-1905); Kranz: unbekannt
  • Artikel-Autor: Christian Flandera
  • Material/Technik: Kranz: Silberblech, tw. vergoldet; Fotos 50787: Lithografie; Foto 54233: Fotoabzug auf Karton
  • Größe: Kranz: 23,3 X 20,8 cm; Foto 50787: 31 x 22,2 cm; Foto 54233: 16,5 x 11 cm
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum Inv.-Nr. K 15403-49, Foto 50787 & 54233
k.k. Hofopernsänger Josef Ritter

Wir schreiben das Jahr 1907: Mit einer Mischung aus Verwunderung und Missgunst vermerkte der behandelnde Arzt, dass ihn der Patient duzte und von Kaiser Franz Josef I. nur als „Franzl“ sprach! Zu entnehmen sind diese Anmerkungen einem Patientenakt der „Landesheilanstalt für Gemüts- und Nervenkranke“ in Maxglan – heute als Christian-Doppler-Klinik bekannt. Der Patient über den so berichtet wurde, war niemand geringerer als Josef Ritter. Doch wer bitte war Josef Ritter?

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Der Gollinger Wasserfall

  • Entstehungszeitraum: 1884
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Gemälde
  • Autor/Künstler: Eduard Gehbe (1845 Meiningen – 1920 Salzburg)
  • Artikel-Autor: Erich Urbanek/Hemma Ebner
  • Material/Technik: Öl auf Leinen, Originaler Rahmen, masseverziert
  • Größe: 190 cm x 130 cm
  • Standort/Signatur: Museum Burg Golling, Inv.-Nr. 4639
Der Gollinger Wasserfall von Eduard Gehbe

Der kontinuierliche Ausbau der Bahnstrecken in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erleichterte das Reisen und brachte die ersten Touristen ins Land. Für den Adel und das gehobene Bürgertum galt es als chic, auch längere Aufenthalte am Land zu verbringen – damals liebevoll als „Sommerfrische“ bezeichnet. Naturschönheiten und Touristenattraktionen wurden erschlossen, eine gezielte Werbung setzte ein, um den „Fremdenverkehr“ zu fördern. Die ersten Ansichtskarten und Prospekte entstanden. In der Bildenden Kunst war es vor allem die Münchner Schule, die sich in besonderer Weise der Landschaftsmalerei mit Ansichten verschiedenster Sehenswürdigkeiten widmete.

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Namenstagbrief an Pater Gabriel Pacholik

  • Entstehungszeitraum: 17.3.1872
  • Entstehungsort: Salzburg, St. Peter
  • Objektart: Privatbrief
  • Autor/Künstler: Michael Zirwik und Mitbrüder
  • Artikel-Autor: Katerina Volgger
  • Material/Technik: Papier
  • Größe: 30x24 cm; 1 Bogen
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzabtei St. Peter, Akt 191
Porträtfotografie von Pater Gabriel Pacholik um 1872

Anlässlich seines Namenstages wird dem Benediktinerpater Gabriel Pacholik von seinen Mitbrüdern, allen voran Pater Michael Zirwik, ein Brief in italienischer Sprache zugesandt.
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„Mietskaserne“ Schloss Mirabell

  • Entstehungszeitraum: 1876/1886
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Plan
  • Autor/Künstler: Lithographischen Anstalt von Norbert Kränzl; Färbung: unbekannt
  • Artikel-Autor: Christian Flandera
  • Material/Technik: Papier, Lithographie, Tusche, Aquarell
  • Größe: 28,2cm x 25,4cm
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum, Inv.-Nr. 14008 a-49, 14008 c-49; 14008 d-49
Grundriss Schloss Mirabell Erdgeschoss © Salzburg Museum

Das Schloss Mirabell wurde im Jahr 1870 von der Stadtgemeinde Salzburg gemeinsam mit zahlreichen anderen Immobilien vom k.k. Ärar angekauft. Vom Glanz vergangener Tage war allerdings nur mehr wenig übrig: Der große Stadtbrand am 30. April 1818 hatte das Gebäude arg in Mitleidenschaft gezogen und der Wiederaufbau bzw. die Sanierung sollte, auf Befehl von Kaiser Franz II. (I.) von Österreich (1768–1835), „mit der möglichsten Schonung für die Finanzen“ geschehen. Das Ergebnis dieses Sparkurses ist unter anderem die heutige schlichte Schlossfassade.

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Schleifstein einer Kugelmühle

  • Entstehungszeitraum: 19. Jhr.
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Werkzeug
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Arnold Kretschmer/Christian Flandera
  • Material/Technik: Sandstein bearbeitet
  • Größe: Durchmesser: 60cm
  • Standort/Signatur: Marmormuseum Adnet, Inv. Nr. 59
Bodenstein einer Kugelmühle © Marmormuseum Adnet

Während es heute im Land Salzburg nur mehr zwei mit Wasser betriebene Kugelmühlen gibt, war die Situation in der Blütezeit eine andere: Im 18. Jahrhundert produzierten rund 50 Betriebe mit über 500 Gängen (Kugelmühlen) bunte Marmorkugeln von unterschiedlicher Größe.

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Plan-Skizze zur Erweiterung der Stadt Salzburg

  • Entstehungszeitraum: 1861
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Plan
  • Autor/Künstler: Rudolf Bayer
  • Artikel-Autor: Thomas Weidenholzer
  • Material/Technik: Lithographie
  • Größe: 25x30 cm
  • Standort/Signatur: Stadtarchiv Salzburg, Plansammlung 2.989
Plan-Skizze zur Erweiterung der Stadt Salzburg © Stadtarchiv Salzburg

Zu Jahresende 1859 verlor die Stadt Salzburg ihren Status als Festung, damit fiel aber auch das „fortifikatorische Bauverbot“, das bis dahin die Bautätigkeit im Weichbild der Befestigungsanlagen entscheidend gehemmt hatte. Der Weg zur Erweiterung der Stadt war nun frei und setzte eine Phase intensiver Diskussion über die weitere Zukunft der Stadt in Gang. „Plan-Skizze zur Erweiterung der Stadt Salzburg“ weiterlesen

Plan für die Erbauung einer evangelischen Kirche

  • Entstehungszeitraum: 1863
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Bauplan
  • Autor/Künstler: Jacob Götz
  • Artikel-Autor: Thomas Weidenholzer
  • Material/Technik: Papier, Tusche, Aquarell
  • Größe: 68x43 cm
  • Standort/Signatur: Stadtarchiv Salzburg, Bauakten CO 51, Elisabeth-Vorstadt
Plan Evangelische Kirche © Stadtarchiv Salzburg

Auf den Stadterweiterungsgründen entlang der Salzach wurde 1863 der Grundstein für die evangelische Friedenskirche (heute Christuskirche) gelegt. Aus einem Architektenwettbewerb ging Jacob Götz als Sieger hervor. 1867 wurde die Kirche geweiht. „Plan für die Erbauung einer evangelischen Kirche“ weiterlesen

Panorama von Salzburg

  • Entstehungszeitraum: 1866
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Fotografie
  • Autor/Künstler: Baldi & Würthle
  • Artikel-Autor: Thomas Weidenholzer
  • Material/Technik: Albumin
  • Größe: 20x71 cm
  • Standort/Signatur: Archiv der Stadt Salzburg, Fotosammlung 5.950
Panorama von Salzburg 1866 © Stadtarchiv Salzburg

1866 veröffentlichte das Salzburger Fotoatelier Baldi & Würthle vier große Hemioramen (Halb-Panorama-Aufnahmen) der Stadt Salzburg. In der Salzburger Zeitung hieß es, die „pantascopischen Aufnahmen“ würden sich „durch eine außerordentliche Schärfe und Klarheit“ sowie durch einen „tiefen, weichen Ton“ auszeichnen. Das Panorama zeigt die Stadt Salzburg am Beginn der Stadterweiterung in der Mitte des 19. Jahrhunderts. „Panorama von Salzburg“ weiterlesen

Theatergruppe des Borromäums Salzburg

  • Entstehungszeitraum: 1869
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Fotografie
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Gerald Hirtner
  • Material/Technik: Salzpapier (?) auf Karton
  • Größe: 15,2 x 20,8 cm
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzabtei St. Peter, Foto C 18

Ein Bischof spielt Theater! 22 Schüler des Borromäums Salzburg betraten 1869 die Bühne, um gemeinsam ein Stück zum Besten zu geben. Einer von ihnen betrat Jahre später als ranghoher Geistlicher die Bühne der Öffentlichkeit.
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