Luthers Hauspostille bei den Defereggern

  • Entstehungszeitraum: 1544-1547
  • Entstehungsort: Augsburg
  • Objektart: Druckwerk
  • Autor/K√ľnstler: Martin Luther / Valentin Otmar
  • Artikel-Autor: Bernhard Humpel
  • Material/Technik: Papier, bedruckt
  • Gr√∂√üe: Folio (2¬į)
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzdi√∂zese Salzburg, DBS-FD 369
Luthers Hauspostille bei den Defereggern © Archiv der Erzdiözese Salzburg

Das Lexikon f√ľr Theologie und Kirche schreibt in seiner 3. Aufl. (ab 1993) zur Hauspostille (Haw√üpostill D. Martin Luther, vber die Sontags, vnd der f√ľrnembsten Fest Euangelia, durch das gantze Jar . – Augsburg 1547): Ein Buchtyp, der den Perikopen-Zyklus eines Kirchenjahres und darauf bezogene Auslegungen enth√§lt, meist in Gestalt einer Homilie. Die Verbindung von Bibelwort und Exegese ‚Äěpost illa textus verba‚Äú (nach jenen Worten des Textes) repr√§sentiert das Prinzip der Wortverk√ľndigung[1].

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Verbr√ľderungsurkunde des Stiftes Nonnberg mit St. Peter

  • Entstehungszeitraum: 13.10.1515
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Urkunde
  • Autor/K√ľnstler: √Ąbtissin Ursula Trauner von Nonnberg
  • Artikel-Autor: Gerald Hirtner
  • Material/Technik: Tinte auf Papier, aufgedr√ľcktes Wachssiegel
  • Gr√∂√üe: 22,3 x 15 cm
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzabtei St. Peter, Urk. Nr. 1882
Verbr√ľderungsurkunde des Stiftes Nonnberg mit St. Peter ¬© Archiv St. Peter

Auf einem kleinen St√ľck Papier wurde vor 500 Jahren ein bilaterales Abkommen zwischen den beiden √§ltesten Kl√∂stern des Landes, St. Peter und Nonnberg, festgehalten. Kraft dieser so genannten Verbr√ľderungsurkunde wurde die seit dem Fr√ľhmittelalter bestehende Verbindung erneuert. Heute sind St. Peter und Nonnberg mit jeweils einem Alter von √ľber 1.300 Jahren die beiden √§ltesten ununterbrochen bestehenden Kl√∂ster n√∂rdlich der Alpen.
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Das älteste Salzburger Matrikenbuch

  • Entstehungszeitraum: 9. Januar 1575‚Äď24. November 1599
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Buchf√∂rmiges Archivale (kirchliches Amtsbuch)
  • Autor/K√ľnstler: Seelsorger der Salzburger Dompfarre
  • Artikel-Autor: Christine M. Gigler
  • Material/Technik: Papier, 159 Folien, handschriftlich, brauner Ledereinband (2. H. 20. Jh.) mit naturfarbenen Lederschn√ľren
  • Gr√∂√üe: H: 31,5 cm; B: 23,9 cm
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzdi√∂zese Salzburg, AT-AES 5.143
Das älteste Salzburger Matrikenbuch (1575/99) © Archiv der Erzdiözese Salzburg

Das Trauungsbuch der Salzburger Dompfarre von 1575

Bei dem √§ltesten in Salzburg entstandenen Matrikenbuch handelt es sich um ein Trauungsbuch der Salzburger Dompfarre. Es wurde zu Beginn des Jahres 1575 angelegt und bis November 1599 fortgef√ľhrt. Erst wenige Jahre zuvor waren vom Konzil von Trient (1545‚Äď1563) und von der daraufhin im Jahr 1569 in Salzburg abgehaltenen Provinzialsynode die F√ľhrung von Trauungs- (und Tauf-)b√ľchern vorgeschrieben worden, um auf diese Weise die Rechtm√§√üigkeit von Eheschlie√üungen sicherzustellen. Die Trauungsmatriken sind besonders wichtige Quellen f√ľr die Familienforschung, denn aus den hier erfassten Eintr√§gen k√∂nnen wesentliche Informationen √ľber die Brautleute und ihre Familien gewonnen werden.

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Eine Gleinker Totenrotel in St. Peter

  • Entstehungszeitraum: 1497/1787
  • Entstehungsort: Gleink bei Steyr (OOe.)/St. Peter in Salzburg
  • Objektart: Pergamentrotulus
  • Autor/K√ľnstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Gerald Hirtner
  • Material/Technik: Pergament/Karton
  • Gr√∂√üe: H: 17,5 cm; Radius: 3,5 cm
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzabtei St. Peter, vacat (Lost Art; Kriegsverlust)
Die in St. Peter verbliebene Kartonh√ľlle der Gleinker Totenrotel ¬© Archiv St. Peter

An einen leeren Kokon erinnert ein zylinderf√∂rmiges Objekt aus Karton, das im Archiv der Erzabtei St. Peter verwahrt wird. Was einst wertvollen Inhalt in sich barg, ist heute nur noch Beleg f√ľr entwendetes Eigentum.

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