MoorbĂ€der im Salzburger SĂŒdwesten

  • Entstehungszeitraum: 1827-1970
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Fotos, Ansichtskarten, Plakat
  • Autor/KĂŒnstler: Rudolf Sciborski, Fred Rieder, Wilhelm Knocke
  • Artikel-Autor: Werner Friepesz
  • GrĂ¶ĂŸe: unterschiedlich
  • Standort/Signatur: InvNr Foto 17399, InvNr Foto 1484, InvNr Foto 20432, InvNr Foto 20434, InvNr Foto 20435, InvNr Foto 19768, InvNr 15659-49_Detail
Bade-Heilanstalt Marienbad im Leopoldskroner-Moos, 1920-30, Rudolf Sciborski, Ansichtskarte, InvNr Foto 19770 © Salzburg Museum

Von der heilenden Wirkung des Moores war erstmalig 1525 im „BadebĂŒchlein“ des Arztes und Universalgelehrten Paracelsus zu lesen, wenngleich das Moorbad in der Volksmedizin wohl schon viel frĂŒher seinen Einzug hielt. Napoleon soll das Wissen um dieses Naturheilmittel von seinem Ägyptenfeldzug mitgebracht haben. Auf dessen Veranlassung hin wurde etwa mit dem Moorbadehaus in Bad Nenndorf (D) eine Kuranstalt fĂŒr seine Soldaten errichtet.

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Ein silberner Lorbeerkranz fĂŒr den Maler Eduard Gehbe

  • Entstehungszeitraum: 1900
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Silberkranz
  • Autor/KĂŒnstler: Franz Holter ( 1861–1923)
  • Artikel-Autor: Urd Vaelske
  • Material/Technik: Silber, graviert
  • GrĂ¶ĂŸe: H. 35,4 cm, B. 29,5 cm
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum, Inv.-Nr. 2046-81
Abb. 4: Franz Holter ( 1861–1923): Lorbeerkranz fĂŒr den Maler Eduard Gehbe, Salzburg 1900. Silber, graviert, H. 35,4 cm, B. 29,5 cm. Salzburg Museum, Inv.-Nr. 2046-81 © Salzburg Museum

Der Maler Eduard Gehbe kam 1884 nach Salzburg, bezog 1886 ein Atelier im gerade neu gebauten KĂŒnstlerhaus und reĂŒssierte zu den angesehensten Mitgliedern der Salzburger KĂŒnstlerschaft. Er war sehr beliebt. Nicht nur zahlreiche Salzburger, sondern auch Kunstliebhaber aus dem gesamten deutschen Sprachraum suchten seine Bekanntschaft. FĂŒr den Freundeskreis schienen die Geburtstage des Malers Gehbe gute Gelegenheiten gewesen zu sein, ihm Verehrung und Anerkennung auszusprechen und ihn auch zu beschenken. Das Salzburg Museum bewahrt das Geschenk zum 55. Geburtstag des KĂŒnstlers Eduard Gehbe. Es ist ein silberner Lorbeerkranz.

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FrĂŒhe Ansicht des Kollegs St. Benedikt

  • Entstehungszeitraum: 1926
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Fotografie
  • Autor/KĂŒnstler: unbekannter Fotograf
  • Artikel-Autor: Gerald Hirtner/Adolf Hahnl
  • Material/Technik: gedruckte Postkarte
  • GrĂ¶ĂŸe: 9 x 13,8 cm
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzabtei St. Peter, Foto B 641
Hofansicht des Kollegs St. Benedikt (1926, B641) © Archiv St. Peter

St. Peter oder St. Benedikt? Offenbar gab es bei der Realisierung eines der grĂ¶ĂŸten Bauprojekte in der Salzburger Zwischenkriegszeit Unklarheit ĂŒber die Benennung. Durchgesetzt hat sich St. Benedikt, unter welchem Namen das Studien- und GĂ€stehaus noch heute gefĂŒhrt wird. „FrĂŒhe Ansicht des Kollegs St. Benedikt“ weiterlesen

Das Voglmaierhaus in Rauris

  • Entstehungszeitraum: 1931
  • Entstehungsort: Rauris
  • Objektart: Fotographie/Glasplatte
  • Autor/KĂŒnstler: Carl Jurischek
  • Artikel-Autor: Hubert Schopf
  • Material/Technik: Fotopapier SW /Glasplattennegativ
  • GrĂ¶ĂŸe: H: 15 cm; B: 10 cm
  • Standort/Signatur: Salzburger Landesarchiv, Fotosammlung Jurischek 16101
Abb 1: Das imposante Gewerkenhaus „Voglmaierhaus“ im Markt Rauris in der Zwischenkriegszeit, in welcher es als Armenhaus genutzt wurde (1931) © Salzburger Landesarchiv

Das Voglmaierhaus in Rauris, ein reprĂ€sentatives Gewerkenhaus aus der HochblĂŒte des Bergbaues im Rauriser Tal (erste HĂ€lfte 16. Jahrhundert) hieß in frĂŒheren Jahrhunderten auch „Zottenschlössl“ nach der berĂŒhmten Gewerkenfamilie Zott, die die Geschichte des Hauses wesentlich prĂ€gte und das Anwesen in Form eines typischen Salzburger Edelmannsitzes ausbaute.

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Mit dem Auto erstmals ĂŒber den Tauernhauptkamm

  • Entstehungszeitraum: 1934
  • Entstehungsort: Land Salzburg/KĂ€rnten
  • Objektart: Fotografie
  • Autor/KĂŒnstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Gerda Dohle
  • Material/Technik: s/w-Fotografie
  • GrĂ¶ĂŸe: 9,7 x 6,8 cm
  • Standort/Signatur: Salzburger Landesarchiv, Nachlass Franz Wallack, Fotoalbum 1934/X
Abb. Rehrl-Wallack: LH Dr. Franz Rehrl am Steuer seines Autos, daneben DI Franz Wallack, in einer schwierigen Passage der noch im Bau befindlichen Großglockner Hochalpenstraße © Salzburger Landesarchiv

Am 22. September 1934 gelang dem damaligen Salzburger Landeshauptmann, Dr. Franz Rehrl gemeinsam mit DI Franz Wallack, auf der halbfertigen Trasse der Großglockner Hochalpenstraße die „1. Überquerung des Tauernmassivs mit einem Kraftwagen“. Nach dieser ersten, spektakulĂ€ren Befahrung der gesamten Strecke mit einem eigens dafĂŒr umgebauten „Steyr 100“ waren jedoch noch umfangreiche Bauarbeiten nötig. Im darauf folgenden Sommer, am 3. August 1935, konnte die Großglockner Hochalpenstraße feierlich eröffnet werden. „Mit dem Auto erstmals ĂŒber den Tauernhauptkamm“ weiterlesen

Prospekt der alten Orgel in der Pfarrkirche Abtenau

  • Entstehungszeitraum: vor 1939
  • Entstehungsort: Abtenau
  • Objektart: Fotografie
  • Autor/KĂŒnstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Gerald Hirtner
  • GrĂ¶ĂŸe: 6x6 cm
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzabtei St. Peter, Foto B 591
Prospekt der alten Orgel der Pfarrkirche Abtenau (B591) © Archiv St. Peter

Nur rund 80 Jahre hatte eine Orgel von Johann Mauracher in der Pfarrkirche Abtenau Bestand. 1939 wurde sie durch eine neue Orgel der Firma Dreher & Flamm ersetzt. An die alte Orgel erinnert noch eine einzelne Fotografie. „Prospekt der alten Orgel in der Pfarrkirche Abtenau“ weiterlesen

Zwangsarbeiter-Kartei des Landrates Pongau

  • Entstehungszeitraum: 1939-1945
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Archivalie
  • Autor/KĂŒnstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Oskar Dohle
  • Material/Technik: Karteikarten (Karton), teilweise mit Fotografien
  • GrĂ¶ĂŸe: 14 cm x 20 cm
  • Standort/Signatur: Salzburger Landesarchiv, LR. Pongau
Karteikarte aus dem folgenden Bestand (SLA, LR. Pongau, Zivilarbeiter Polen A-Z) © Salzburger Landesarchiv

Im „Reichsgau Salzburg“ kamen im Zweiten Weltkrieg Zwangsarbeiter vor allem in der Landwirtschaft, im Straßenbau und auf Kraftwerksbaustellen zum Einsatz. Ab 1943 kann man von ca. 40.000 auslĂ€ndischen Sklavenarbeitern ausgehen. Viele wurden Opfer der menschenunwĂŒrdigen Lebensbedingungen. WĂ€hrend in der Landwirtschaft die Zwangsarbeiter in der Regel bei ihren Arbeitgebern wohnten, waren sie auf den großen Kraftwerksbaustellen in Lagern untergebracht. Viele dieser Sklavenarbeiter wurden Opfer der menschenunwĂŒrdigen Arbeits- und Lebensbedingungen. Besonders schlimm war das Schicksal der aus Osteuropa verschleppten Zwangsarbeiter, da sie auf Grund der verbrecherischen NS-Rassenideologie ungleich schlechter behandelt wurden, als ArbeitskrĂ€fte aus Westeuropa. Genaue Opferzahlen stehen fĂŒr Salzburg nicht zur VerfĂŒgung, doch alleine in St. Johann im Pongau, wo sich ab FrĂŒhjahr 1942 mit dem „Stalag 317 (XVIII C) Markt Pongau“ eines der grĂ¶ĂŸten Kriegsgefangenenlager auf dem Gebiet des heutigen Österreich befand, sind insgesamt 3.782 Kriegsgefangene, die meisten aus der ehemaligen Sowjetunion, zum Großteil in MassengrĂ€bern bestattet. „Zwangsarbeiter-Kartei des Landrates Pongau“ weiterlesen

Ein Wunschzettel an das Christkind

  • Entstehungszeitraum: Herbst/Winter 1949
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Archivalie
  • Autor/KĂŒnstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Gerda Dohle
  • Material/Technik: Papier, gelocht und gefalten, liegt im Akt ein
  • GrĂ¶ĂŸe: 227 x 310 mm
  • Standort/Signatur: Salzburger Landesarchiv, PRÄ 1949/35.3 (3226/49)
"Mein Wunschzettel" (beidseitig kolorierte Vorlage in Form einer Zeitung), geschrieben von einem Kind im Herbst/Winter 1949 © Salzburger Landesarchiv

Gerade der Bestand der PrĂ€sidialakten nach 1945 spiegelt die Alltags- und Lebenssituation der Salzburger Bevölkerung wĂ€hrend der unmittelbaren Nachkriegszeit wider, die von Armut, Mangel und Entbehrung geprĂ€gt war. UnzĂ€hlige Bittgesuche an die Salzburger Landesregierung hinsichtlich Anstellung, finanzielle und materielle UnterstĂŒtzung gelangten in die PrĂ€sidialabteilung und somit letztendlich in das BĂŒro des Landeshauptmannes. Gerade um die Weihnachtszeit langten im grĂ¶ĂŸeren Ausmaß Ansuchen um sogenannte Weihnachtsspenden in der PrĂ€sidialabteilung der Salzburger Landesregierung ein.

Eines dieser Schreiben wurde in Form eines Wunschzettels an das „liebe Christkind“ formuliert. Die Angelegenheit hatte ein „happy-end“ – in den PrĂ€sidialakten ist ein diesbezĂŒgliches Antwortschreiben erhalten, in dem der betroffenen Familie ein Betrag von 200 Schilling als UnterstĂŒtzung zugesichert wurde.
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Plan zum Verlauf der Eingemeindung

  • Entstehungszeitraum: 1950
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Stadtplan mit handschriftlichen Eintragungen
  • Autor/KĂŒnstler: StĂ€dtisches Vermessungsamt
  • Artikel-Autor: Thomas Weidenholzer
  • Material/Technik: Druck, Buntstift, Tusche
  • GrĂ¶ĂŸe: 74,5cm x 57,5cm
  • Standort/Signatur: Stadtarchiv Salzburg, Plansammlung 658
Plan zum Verlauf der Eingemeindung © Stadtarchiv Salzburg

Die Stadt Salzburg wurde 1935 um die Gebiete der Ortsgemeinden Maxglan und Gnigl-Itzling vergrĂ¶ĂŸert. Zu Jahresbeginn 1939 wurden die Gemeinden Morzg, Aigen und Leopoldskron aufgelöst. Morzg zur GĂ€nze sowie Teile von Aigen, Anif, Bergheim, Hallwang, Koppl, Leopoldskron und Siezenheim (Mit Liefering und Taxham) wurden zur Stadt geschlagen. „Plan zum Verlauf der Eingemeindung“ weiterlesen

Bau des Hotel „Europa“; Bau des Großen Festspielhauses; Parkende Autos auf dem Alten Markt

  • Entstehungszeitraum: 1957–1960
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Fotografien
  • Autor/KĂŒnstler: Johann Barth
  • Artikel-Autor: Thomas Weidenholzer
  • Material/Technik: Filmnegativ Ilford HP3
  • GrĂ¶ĂŸe: 35x24mm
  • Standort/Signatur: Stadtarchiv Salzburg, Fotosammlung JOBA
Baustelle des Hotel Europa; Architekt Josef Becvar (1907-1984) © Stadtarchiv Salzburg

Die ausgehende 1950er Jahre und die beginnenden 1960er Jahre waren ausgesprochene Boomjahre und zeichneten sich eine ausgesprochene optimistische Grundhaltung aus. Der Turmbau des Hotel Europa, das Große Festspielhaus und andere GebĂ€ude sind architektonische Symbole des „Wirtschaftswunders“, der vollgeparkte Alte Markt Ausdruck der Kehrseite grenzenloser MobilitĂ€t. „Bau des Hotel „Europa“; Bau des Großen Festspielhauses; Parkende Autos auf dem Alten Markt“ weiterlesen