Das römische Acheloosmosaik vom Mozartplatz

  • Entstehungszeitraum: 200-220 n. Chr.
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Mosaik
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Wilfried K. Kovacsovics
  • Material/Technik: Stein, Marmor
  • Größe: ARCH 2847 10 (H: 106 cm; B: 68 cm), ARCH 2847 11 (H: 84 cm; B: 87 cm), ARCH 2847 12 (H: 82 cm; B: 84 cm), ARCH 2847 13 (H: 89 cm; B: 84 cm)
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum, ARCH 2847 1, ARCH 2847 2, ARCH 2847 4, ARCH 2847 5, ARCH 2847 10, ARCH 2847 11, ARCH 2847 12, ARCH 2847 13
griechischer Flussgott Acheloos © Salzburg Museum
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Bei der Errichtung des Mozartdenkmals am Mozartplatz in der Stadt Salzburg wurden im Jahr 1841 zwei römische Villen entdeckt. Bei den Ausgrabungen kamen auch mehrere prächtige Mosaikböden zum Vorschein. Neun dieser Platten sind auch heute noch erhalten.
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Das römische Dionysos-Ariadne-Relief

  • Entstehungszeitraum: 1. Hälfte 3. Jhr. n. Chr.
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Relief
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Wilfried K. Kovacsovics
  • Material/Technik: Weißer Unterberger Marmor
  • Größe: H: 60 cm; B: 90 cm; T: max. 40 cm
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum, ARCH 186-69
Dionysos und Ariadne © Salzburg Museum
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An der Nordmauer der Michaelskirche waren zahlreiche Römersteine eingelassen. Einer dieser Steine ist das Dionysos-Ariadne-Relief. Das Relief von der Michaelskirche gehört zu den qualitätsvollsten Stücken der lokalen provinzialrömischen Kunst, die das Salzburg Museum besitzt.
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Eine frühmittelalterliche, vergoldete Scheibenfibel

  • Entstehungszeitraum: 800-900 n. Chr.
  • Entstehungsort: Mitteleuropa
  • Objektart: Schmuck/Trachtbestandteil
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Raimund Kastler/Barbara Tober
  • Material/Technik: Buntmetall, vergoldet
  • Größe: 2,86 cm (Durchmesser)
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum, Inv.-Nr. ARCH 1999-2004
Scheibenfibel © Salzburg Museum
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Im Frühmittelalter (450-1024 n. Chr) beginnt die Formung dessen, was bis 1816 das Fürsterzbistum Salzburg sein sollte. 2003-2004 wurde ein Gräberbereich im Hof des Kardinal -Schwarzenberg-Hauses ausgegraben, der vermutlich zum Umfeld der im Zentrum der Genese stehenden kirchlichen Einrichtungen, Domkirche und Kloster St. Peter, gehörte. Bemerkenswert hinsichtlich der Ausstattung ist darin die aus der Endphase der Epoche stammende Bestattung eines jungen Mädchens, die als Trachtbestandteil eine scheibenförmige Gewandspange aus vergoldetem Buntmetall aufweist.
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Der Helm vom Pass Lueg

  • Entstehungszeitraum: Spätbronze-/Urnenfelderzeit 1300–1000 v. Chr.
  • Entstehungsort: Mitteleuropa
  • Objektart: Verteidigungswaffe
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Fritz Moosleitner
  • Material/Technik: Bronze, geschmiedet
  • Größe: Höhe Haube: 15 cm; Höhe Haube mit Kamm: 27,5 cm; Mündungslänge: 21,3 cm; Mündungsbreite: 18,3 cm; Innerer Umfang: 62,3 cm; Wangenklappen: Höhe 14,8 bzw. 15,5 cm; Breite: 9,3 bzw. 9,7 cm
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum, Inv.-Nr. ARCH 122
Helm vom Pass Lueg © Salzburg Museum
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Im Jahr 1838 entdeckte ein Maurer bei Sicherungsarbeiten im Steilgelände oberhalb des Pass Lueg über der heutigen Passstraße mehrere Gegenstände aus Bronze. Eines der Fundstücke war ein bronzezeitlicher Helm. Jahrzehnte später wurde der Helm zum Vorbild für ein Denkmal und ein Firmenlogo.

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Schenkungsurkunde König Heinrichs II. über das Gut Admont im Ennstal

  • Entstehungszeitraum: 6. Dezember 1006
  • Entstehungsort: Merseburg
  • Objektart: Urkunde
  • Autor/Künstler: König Heinrich II. / Egilbert C (Schreiber)
  • Artikel-Autor: Gerald Hirtner
  • Material/Technik: Tinte auf Pergament, aufgedrücktes Wachssiegel
  • Größe: 42 x 50 cm
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzabtei St. Peter, Urk. Nr. 1
Schenkungsurkunde König Heinrichs II. über das Gut Admont im Ennstal © Archiv St. Peter
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Ein Heiliger, ein Seliger und eine wertvolle Schenkung – die frühe Geschichte Admonts beginnt in einem prominenten Umfeld. Die Altehrwürdigkeit der Schenkungsurkunde von 1006 kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie Ausgangspunkt eines jahrzehntelangen Rechtsstreits war.
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Verbrüderungsbuch von St. Peter in Salzburg

  • Entstehungszeitraum: 784 – 13. Jh.
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Handschrift
  • Autor/Künstler: verschiedene Schreiber
  • Artikel-Autor: Gerald Hirtner
  • Material/Technik: Pergament
  • Größe: 36,3 x 24,5 cm
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzabtei St. Peter, Hs. A 1 (olim cod. M)
Verbrüderungsbuch von St. Peter in Salzburg © Archiv St. Peter
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Das Verbrüderungsbuch von St. Peter wird auch als „ältestes Buch Österreichs“ bezeichnet. Die frühmittelalterliche Handschrift kann mittlerweile bequem über das Internet eingesehen werden. Es ist das erste und bislang einzige Salzburger Objekt, das in das Österreichische Dokumentenerbe der UNESCO Aufnahme gefunden hat.

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Die Heiligsprechung von Bischof Virgil

  • Entstehungszeitraum: 1. Oktober 1200
  • Entstehungsort: Rom
  • Objektart: Urkunde
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Wolfgang Neuper
  • Material/Technik: Pergament
  • Größe: H: 18,7 cm; B: 21,6 cm
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzdiözese Salzburg/AT-AES 6.2.U3.I
Heiligsprechung von Bischof Virgil © Archiv der Erzdiözese Salzburg
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Am 24. September feiert das Land Salzburg jedes Jahr seine Landespatrone Rupert und Virgil. Seit dem Mittelalter wurde an diesem Tag Jahrmarkt gefeiert. Dabei ist die Prozession von der Erzabtei St. Peter in den Dom, bei der in besonderen Jahren die Reliquien von Virgil und Rupert mitgetragen werden, der kirchliche Höhepunkt. In Kriegs- und Seuchenjahren wurde kein Markt gehalten. 1896 hob der Salzburger Gemeinderat den Jahrmarkt auf. Seit 1976 wird der „Rupertikirtag“, das Domkirchweihfest, wieder jährlich in der Stadt Salzburg gefeiert.

Eine Heiligsprechung war ein komplexer Vorgang. In der Urkunde vom 1. Oktober 1200 beauftragt Papst Innozenz III. die Bischöfe Wolfker von Passau und Otto II. von Freising sowie die Äbte Conrad II. von Raitenhaslach und Baldewin von Viktring die Voruntersuchung zur Heiligsprechung des Bischofs Virgil von Salzburg einzuleiten.
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Salzburger Stadtrecht von 1368/71

  • Entstehungszeitraum: 1368/71, überliefert in einer Handschrift aus dem frühen 15. Jahrhundert.
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Libell
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Peter F. Kramml
  • Material/Technik: Papier, Tinte
  • Größe: 14 Bl., beidseitig beschr., 30,5cmx22,5cm
  • Standort/Signatur: Stadtarchiv Salzburg, Buchförmige Archivalien 1a
Salzburger Stadtrecht von 1368/71 © Stadtarchiv Salzburg
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Nach der Trennung des geistlichen Fürstentums vom Mutterland Bayern gelang es auch dem aufstrebenden Bürgertum, seine Rechte auszuweiten. Ausdruck dieses Emanzipationsprozesses ist das Stadtrecht aus der Mitte des 14. Jahrhunderts, das in Form eines Weistums geltendes Gewohnheitsrecht kodifizierte und das Stadtrecht von 1287 ersetzte.
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Igelbund

  • Entstehungszeitraum: 20. Mai 1403
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Urkunde mit 35 angehängten Wachssiegeln
  • Autor/Künstler: Salzburger Ministerialen, Salzburger Städte
  • Artikel-Autor: Peter F. Kramml
  • Material/Technik: Pergament, Tinte, Wachs
  • Größe: 38,5x 59 cm
  • Standort/Signatur: Stadtarchiv Salzburg, Städtische Urkundenreihe
Igelbund Urkunde © Stadtarchiv Salzburg
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1403 schlossen der Adel und die Bürger der Städte, an der Spitze die Stadt Salzburg, ein Schutzbündnis gegen die Willkür des erzbischöflichen Landesherrn. Die unterzeichneten Bündnispartner wollten einem künftigen Landesherrn erst huldigen, wenn dieser die Einhaltung alter Rechte verbriefte.
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Großer Ratsbrief, Abschrift im Privilegienbuch der Stadt Salzburg

  • Entstehungszeitraum: 29. November 1481, Abschrift um 1500
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Libell
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Peter F. Kramml
  • Material/Technik: Pergament, Tinte
  • Größe: 32,5x30,5
  • Standort/Signatur: Stadtarchiv Salzburg, Buchförmige Archivalien 1
Großer Ratsbrief © Stadtarchiv Salzburg
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Im sogenannten „Große Ratsbrief“ von 1481 gestattete Kaiser Friedrich III. mit dem der Kaiser der Salzburger Bürgergemeinde jährlich in freier und vom Stadtherrn unbeeinflusster Wahl einen zwölfköpfigen geschworenen Stadtrat und einen Bürgermeister aus dessen Mitte zu wählen. Andererseits durfte keine Bürgerversammlung in Abwesenheit des vom Stadtherrn bestellten Stadtrichters vorgenommen werden, wodurch die Hoheit des Erzbischofs letztlich gewahrt blieb. Das Ratsprivileg war daher dem freien machtpolitischen Spiel ausgesetzt.
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