Kachelofen von 1662

  • Entstehungszeitraum: 1662
  • Entstehungsort: Radstadt
  • Objektart: Kachelofen
  • Autor/Künstler: Radstädter Keramik, Andree Godtfried (?)
  • Artikel-Autor: Hemma Ebner
  • Material/Technik: Ton, reduzierend gebrannt, getriebenes Kupfer, Schmiedeeisen
  • Größe: H: 200 cm; B/T: 100 cm
  • Standort/Signatur: Altenmarkter Heimatmuseen Hoamathaus & Dechantshoftenne, Inv. Nr. 210
© Altenmarkter Heimatmuseen Hoamathaus & Dechantshoftenne, Inv.-Nr. 210
image_pdfimage_print

Die Hafnerei, die Erzeugung von Gebrauchskeramik und Ofenkacheln hatte im Ennspongau eine jahrhundertelange Tradition. Reiche Tonvorkommen im Gebiet von Radstadt und Altenmarkt boten die Grundlage für dieses wichtige Gewerbe. Im Museum in Altenmarkt befindet sich in der sogenannten Anichhofstube ein Kachelofen aus Radstädter Erzeugung, dessen mattglänzende dunkelgraue Kacheln einen springenden Hirsch vor einer stilisierten Burg sowie die Jahreszahl 1662 zeigen.

„Kachelofen von 1662“ weiterlesen

Rettenbachbock

  • Entstehungszeitraum: um 1960
  • Entstehungsort: Altenmarkt
  • Objektart: Perchtenfigur
  • Autor/Künstler: Kaspar Fritzenwallner († 1987)
  • Artikel-Autor: Hemma Ebner
  • Material/Technik: Holz, Leinen, Horn, Fell
  • Größe: H: 220 cm
  • Standort/Signatur: Altenmarkter Heimatmuseen Hoamathaus & Dechantshoftenne, Inv. Nr. 1119
© Altenmarkter Heimatmuseen Hoamathaus & Dechantshoftenne, Inv.-Nr. 11119
image_pdfimage_print

Alle vier Jahre verlassen die Altenmarkter Masken um den Dreikönigstag das Museum und werden als Teil des Pongauer Perchtenlaufs mit insgesamt 280 unterschiedlichen Figuren lebendig. Die „Schiachen“ und die „Schönen“ ziehen dabei lärmend mit dumpfem Glocken- und hellem Schellenklang durch den Ort. Auch heute noch ist laut alter Tradition den Frauen die aktive Teilnahme am Perchtenlauf untersagt. Der alte Perchtenspruch lautet: „An Fried, an Reim und an Gsund“ (Website Hoamathaus)

„Rettenbachbock“ weiterlesen

Gala-Uniform eines österreichischen Beamten aus dem 19. Jahrhundert

  • Entstehungszeitraum: um 1900
  • Entstehungsort: unbekannt
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Christian Flandera
  • Material/Technik: Leinen, Goldfäden, Federflaum, Metall
  • Größe: 60 x 150 cm
  • Standort/Signatur: Altenmarkter Heimatmuseen Hoamathaus & Dechantshoftenne, Inv.-Nr. 1529
© Altenmarkter Heimatmuseen Hoamathaus & Dechantshoftenne, Inv.-Nr. 1529
image_pdfimage_print

Nicht nur in der Armee trug man früher eine Uniform. Die k.k. Beamten Österreichs hatten ebenfalls seit Beginn des 19. Jahrhunderts eigene Uniformen. Je höher ein Beamter gestellt war, desto mehr war die Uniform geschmückt. Im Museum in Altenmarkt hat eine festliche Beamtenuniform aus dem Besitz von Josef Maria Graf von Plaz (1857-1939) bis heute überdauert.

„Gala-Uniform eines österreichischen Beamten aus dem 19. Jahrhundert“ weiterlesen

Das katholische Symbol einer Primizkrone

  • Entstehungszeitraum: 1887
  • Entstehungsort: Radstadt
  • Objektart: religöses Objekt
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Christian Flandera
  • Material/Technik: Karton, Draht, Blech, Holz, Samt, Goldfäden, Glasperlen, Goldpapier, Stoff, Fotografie
  • Größe: H: 25 cm
  • Standort/Signatur: Pongauer Heimatmuseen (Altenmarkt i. Pongau) Inv.-Nr. 1425
© Pongauer Heimatmuseen, Inv.-Nr. 1425
image_pdfimage_print

Eine Primiz, die erste feierliche Messfeier eines Neupriesters, wurde bis ins 20. Jahrhundert – als Fest für die gesamte Pfarrgemeinde – ähnlich wie eine Hochzeit gefeiert. Der Neupriester zog von seinem Elternhaus in einer Prozession zur Kirche. Eine weiß gekleidete Primizbraut – meist die kleine Schwester oder eine Verwandte des Primizianten – trug auf einem edlen Kissen die Primizkrone, die dann neben dem Messbuch abgelegt wurde. Zur Erinnerung und als Standeszeichen bewahrte der Priester seine Primizkrone meist sein Leben lang auf.

„Das katholische Symbol einer Primizkrone“ weiterlesen

Der Gollinger Wasserfall

  • Entstehungszeitraum: 1884
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Gemälde
  • Autor/Künstler: Eduard Gehbe (1845 Meiningen – 1920 Salzburg)
  • Artikel-Autor: Erich Urbanek/Hemma Ebner
  • Material/Technik: Öl auf Leinen, Originaler Rahmen, masseverziert
  • Größe: 190 cm x 130 cm
  • Standort/Signatur: Museum Burg Golling, Inv.-Nr. 4639
Der Gollinger Wasserfall von Eduard Gehbe
image_pdfimage_print

Der kontinuierliche Ausbau der Bahnstrecken in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erleichterte das Reisen und brachte die ersten Touristen ins Land. Für den Adel und das gehobene Bürgertum galt es als chic, auch längere Aufenthalte am Land zu verbringen – damals liebevoll als „Sommerfrische“ bezeichnet. Naturschönheiten und Touristenattraktionen wurden erschlossen, eine gezielte Werbung setzte ein, um den „Fremdenverkehr“ zu fördern. Die ersten Ansichtskarten und Prospekte entstanden. In der Bildenden Kunst war es vor allem die Münchner Schule, die sich in besonderer Weise der Landschaftsmalerei mit Ansichten verschiedenster Sehenswürdigkeiten widmete.

„Der Gollinger Wasserfall“ weiterlesen

Namenstagbrief an Pater Gabriel Pacholik

  • Entstehungszeitraum: 17.3.1872
  • Entstehungsort: Salzburg, St. Peter
  • Objektart: Privatbrief
  • Autor/Künstler: Michael Zirwik und Mitbrüder
  • Artikel-Autor: Katerina Volgger
  • Material/Technik: Papier
  • Größe: 30x24 cm; 1 Bogen
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzabtei St. Peter, Akt 191
Porträtfotografie von Pater Gabriel Pacholik um 1872
image_pdfimage_print

Anlässlich seines Namenstages wird dem Benediktinerpater Gabriel Pacholik von seinen Mitbrüdern, allen voran Pater Michael Zirwik, ein Brief in italienischer Sprache zugesandt.
„Namenstagbrief an Pater Gabriel Pacholik“ weiterlesen

„Mietskaserne“ Schloss Mirabell

  • Entstehungszeitraum: 1876/1886
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Plan
  • Autor/Künstler: Lithographischen Anstalt von Norbert Kränzl; Färbung: unbekannt
  • Artikel-Autor: Christian Flandera
  • Material/Technik: Papier, Lithographie, Tusche, Aquarell
  • Größe: 28,2cm x 25,4cm
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum, Inv.-Nr. 14008 a-49, 14008 c-49; 14008 d-49
Grundriss Schloss Mirabell Erdgeschoss © Salzburg Museum
image_pdfimage_print

Das Schloss Mirabell wurde im Jahr 1870 von der Stadtgemeinde Salzburg gemeinsam mit zahlreichen anderen Immobilien vom k.k. Ärar angekauft. Vom Glanz vergangener Tage war allerdings nur mehr wenig übrig: Der große Stadtbrand am 30. April 1818 hatte das Gebäude arg in Mitleidenschaft gezogen und der Wiederaufbau bzw. die Sanierung sollte, auf Befehl von Kaiser Franz II. (I.) von Österreich (1768–1835), „mit der möglichsten Schonung für die Finanzen“ geschehen. Das Ergebnis dieses Sparkurses ist unter anderem die heutige schlichte Schlossfassade.

„„Mietskaserne“ Schloss Mirabell“ weiterlesen

Das Neutor von der Südseite

  • Entstehungszeitraum: 1837
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Druckgraphik
  • Autor/Künstler: Georg Pezolt, Josef Stießberger, Joseph Oberer
  • Artikel-Autor: Peter Rohrmoser
  • Material/Technik: Lithographie/Papier
  • Größe: Bildfeld: H: 165 mm; B: 120 mm; Blatt: H: 310 mm; B: 240 mm
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzdiözese Salzburg/AT-AES 6.3.G1.527
Neutor von der Südseite (Lithographie) © Archiv der Erzdiözese Salzburg
image_pdfimage_print

Das dritte Blatt von Heft 1 aus „Die interessantesten Punkte von Salzburg, Tyrol und Salzkam[m]ergut. Getreu nach der Natur aufgenommen“ von 1837 zeigt das Neu- oder Sigmundtor in der Riedenburg. Die tonige Kreidelithographie von Josef Stießberger nach einer Vorlage von Georg Pezolt mit dem Titel „Das Neu- oder Siegmundsthor von Aussen“ präsentiert das von Johann Baptist Hagenauer geschaffene, plastisch reich ausgestaltete Portal.

„Das Neutor von der Südseite“ weiterlesen

Eine große Höhlenausstellung im Schloss Mirabell

  • Entstehungszeitraum: 1913
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Foto
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Christian Flandera
  • Material/Technik: Fotoabzug auf Papier
  • Größe: 17,3 cm x 12,2 cm
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum, Inv.-Nr. Foto 8496 und Foto 52692
Bild 1: Eingangsbereich zur Höhlenausstellung 1913 im Schloss Mirabell © Salzburg Museum
image_pdfimage_print

Im September 1913 wurden erstmals die Forschungsergebnisse der Salzburger Höhlenpioniere einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt. Nie zuvor wurde dieses Thema in solch ausführlicher und anschaulicher Art und Weise präsentiert. Im Bildarchiv des Salzburg Museum befinden sich einige wenige Fotodokumente, die diese Ausstellung dokumentieren.

„Eine große Höhlenausstellung im Schloss Mirabell“ weiterlesen

Dekan Johann Sebastian Wisinger aus Mattsee

  • Entstehungszeitraum: 1692
  • Entstehungsort: Mattsee
  • Objektart: Gemälde
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Josef Sturm/Hemma Ebner
  • Material/Technik: Öl auf Leinen
  • Größe: 78cm x 101cm
  • Standort/Signatur: Stiftsmuseum Mattsee, Inv. Nr. 69
Portrait von Johann Sebastian Wisinger © Stiftsmuseum Mattsee
image_pdfimage_print

Johann Sebastian Wisinger war einer der bedeutendsten Dekane des Collegiatstifts Mattsee. In den dreiunddreißig Jahren seines Wirkens (1680 – 1713) initiierte der kunstsinnige Geistliche die barocke Umgestaltung des romanisch-gotischen Kirchenraums und stattete das Stift mit kostbarem Liturgischen Gerät, Gemälden und Reliquien aus. Das meiste davon finanzierte er aus eigenen Mitteln. Mattsee erlebte unter ihm eine besondere Blütezeit.

„Dekan Johann Sebastian Wisinger aus Mattsee“ weiterlesen