Namenstagbrief an Pater Gabriel Pacholik

  • Entstehungszeitraum: 17.3.1872
  • Entstehungsort: Salzburg, St. Peter
  • Objektart: Privatbrief
  • Autor/Künstler: Michael Zirwik und Mitbrüder
  • Artikel-Autor: Katerina Volgger
  • Material/Technik: Papier
  • Größe: 30x24 cm; 1 Bogen
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzabtei St. Peter, Akt 191
Porträtfotografie von Pater Gabriel Pacholik um 1872
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Anlässlich seines Namenstages wird dem Benediktinerpater Gabriel Pacholik von seinen Mitbrüdern, allen voran Pater Michael Zirwik, ein Brief in italienischer Sprache zugesandt.
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„Mietskaserne“ Schloss Mirabell

  • Entstehungszeitraum: 1876/1886
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Plan
  • Autor/Künstler: Lithographischen Anstalt von Norbert Kränzl; Färbung: unbekannt
  • Artikel-Autor: Christian Flandera
  • Material/Technik: Papier, Lithographie, Tusche, Aquarell
  • Größe: 28,2cm x 25,4cm
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum, Inv.-Nr. 14008 a-49, 14008 c-49; 14008 d-49
Grundriss Schloss Mirabell Erdgeschoss © Salzburg Museum
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Das Schloss Mirabell wurde im Jahr 1870 von der Stadtgemeinde Salzburg gemeinsam mit zahlreichen anderen Immobilien vom k.k. Ärar angekauft. Vom Glanz vergangener Tage war allerdings nur mehr wenig übrig: Der große Stadtbrand am 30. April 1818 hatte das Gebäude arg in Mitleidenschaft gezogen und der Wiederaufbau bzw. die Sanierung sollte, auf Befehl von Kaiser Franz II. (I.) von Österreich (1768–1835), „mit der möglichsten Schonung für die Finanzen“ geschehen. Das Ergebnis dieses Sparkurses ist unter anderem die heutige schlichte Schlossfassade.

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Das Neutor von der Südseite

  • Entstehungszeitraum: 1837
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Druckgraphik
  • Autor/Künstler: Georg Pezolt, Josef Stießberger, Joseph Oberer
  • Artikel-Autor: Peter Rohrmoser
  • Material/Technik: Lithographie/Papier
  • Größe: Bildfeld: H: 165 mm; B: 120 mm; Blatt: H: 310 mm; B: 240 mm
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzdiözese Salzburg/AT-AES 6.3.G1.527
Neutor von der Südseite (Lithographie) © Archiv der Erzdiözese Salzburg
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Das dritte Blatt von Heft 1 aus „Die interessantesten Punkte von Salzburg, Tyrol und Salzkam[m]ergut. Getreu nach der Natur aufgenommen“ von 1837 zeigt das Neu- oder Sigmundtor in der Riedenburg. Die tonige Kreidelithographie von Josef Stießberger nach einer Vorlage von Georg Pezolt mit dem Titel „Das Neu- oder Siegmundsthor von Aussen“ präsentiert das von Johann Baptist Hagenauer geschaffene, plastisch reich ausgestaltete Portal.

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Eine große Höhlenausstellung im Schloss Mirabell

  • Entstehungszeitraum: 1913
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Foto
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Christian Flandera
  • Material/Technik: Fotoabzug auf Papier
  • Größe: 17,3 cm x 12,2 cm
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum, Inv.-Nr. Foto 8496 und Foto 52692
Bild 1: Eingangsbereich zur Höhlenausstellung 1913 im Schloss Mirabell © Salzburg Museum
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Im September 1913 wurden erstmals die Forschungsergebnisse der Salzburger Höhlenpioniere einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt. Nie zuvor wurde dieses Thema in solch ausführlicher und anschaulicher Art und Weise präsentiert. Im Bildarchiv des Salzburg Museum befinden sich einige wenige Fotodokumente, die diese Ausstellung dokumentieren.

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Dekan Johann Sebastian Wisinger aus Mattsee

  • Entstehungszeitraum: 1692
  • Entstehungsort: Mattsee
  • Objektart: Gemälde
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Josef Sturm/Hemma Ebner
  • Material/Technik: Öl auf Leinen
  • Größe: 78cm x 101cm
  • Standort/Signatur: Stiftsmuseum Mattsee, Inv. Nr. 69
Portrait von Johann Sebastian Wisinger © Stiftsmuseum Mattsee
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Johann Sebastian Wisinger war einer der bedeutendsten Dekane des Collegiatstifts Mattsee. In den dreiunddreißig Jahren seines Wirkens (1680 – 1713) initiierte der kunstsinnige Geistliche die barocke Umgestaltung des romanisch-gotischen Kirchenraums und stattete das Stift mit kostbarem Liturgischen Gerät, Gemälden und Reliquien aus. Das meiste davon finanzierte er aus eigenen Mitteln. Mattsee erlebte unter ihm eine besondere Blütezeit.

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Schleifstein einer Kugelmühle

  • Entstehungszeitraum: 19. Jhr.
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Werkzeug
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Arnold Kretschmer/Christian Flandera
  • Material/Technik: Sandstein bearbeitet
  • Größe: Durchmesser: 60cm
  • Standort/Signatur: Marmormuseum Adnet, Inv. Nr. 59
Bodenstein einer Kugelmühle © Marmormuseum Adnet
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Während es heute im Land Salzburg nur mehr zwei mit Wasser betriebene Kugelmühlen gibt, war die Situation in der Blütezeit eine andere: Im 18. Jahrhundert produzierten rund 50 Betriebe mit über 500 Gängen (Kugelmühlen) bunte Marmorkugeln von unterschiedlicher Größe.

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Ein Christuskopf als Schlussstein

  • Entstehungszeitraum: um 1706
  • Entstehungsort: Adnet
  • Objektart: Halbrelief
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Arnold Kretschmer
  • Material/Technik: Adneter Marmor
  • Größe: 50cm x 30cm x 50cm
  • Standort/Signatur: Marmormuseum Adnet, Inv. Nr. 325
Christuskopf © Marmormuseum Adnet
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Bei der Sanierung/Umbau der Adneter Pfarrkirche im Jahr 1973 wurde unter der zweiten Emporestiege ein gotischer Schlussstein gefunden.

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Astronomische Uhr

  • Entstehungszeitraum: 1704
  • Entstehungsort: Mattighofen
  • Objektart: Uhr
  • Autor/Künstler: Johann Baptist Ölperl/Matthias Fiederer
  • Artikel-Autor: Josef Sturm/Hemma Ebner
  • Material/Technik: Holz, Metall versilbert, vergoldet
  • Größe: H: 244 cm B: 92 cm T: 66 cm
  • Standort/Signatur: Stiftsmuseum Mattsee, Inv. Nr. 377
Astronomische Uhr © Stiftsmuseum Mattsee
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Im Stiftsmuseum Mattsee befindet sich eine Astronomische Uhr, die im Jahr 1704 nach dem Vorbild der großen Astronomischen Uhr im Straßburger Münster gebaut wurde. Der Konstrukteur dieses Wunderwerks war Johann Baptist Ölperl, seines Zeichens Doktor der Theologie, apostolischer Protonotar, Kanoniker des Stifts Mattsee und Vikar in Mattighofen. Von 1713 bis zu seinem Tod im Jahr 1721 wirkte Ölperl als Dekan des Kollegiatstifts Mattsee. Seine eigentliche Leidenschaft galt jedoch zeitlebens der Mathematik und der Astronomie.

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Ein silberner Lorbeerkranz für den Maler Eduard Gehbe

  • Entstehungszeitraum: 1900
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Silberkranz
  • Autor/Künstler: Franz Holter ( 1861–1923)
  • Artikel-Autor: Urd Vaelske
  • Material/Technik: Silber, graviert
  • Größe: H. 35,4 cm, B. 29,5 cm
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum, Inv.-Nr. 2046-81
Abb. 4: Franz Holter ( 1861–1923): Lorbeerkranz für den Maler Eduard Gehbe, Salzburg 1900. Silber, graviert, H. 35,4 cm, B. 29,5 cm. Salzburg Museum, Inv.-Nr. 2046-81 © Salzburg Museum
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Der Maler Eduard Gehbe kam 1884 nach Salzburg, bezog 1886 ein Atelier im gerade neu gebauten Künstlerhaus und reüssierte zu den angesehensten Mitgliedern der Salzburger Künstlerschaft. Er war sehr beliebt. Nicht nur zahlreiche Salzburger, sondern auch Kunstliebhaber aus dem gesamten deutschen Sprachraum suchten seine Bekanntschaft. Für den Freundeskreis schienen die Geburtstage des Malers Gehbe gute Gelegenheiten gewesen zu sein, ihm Verehrung und Anerkennung auszusprechen und ihn auch zu beschenken. Das Salzburg Museum bewahrt das Geschenk zum 55. Geburtstag des Künstlers Eduard Gehbe. Es ist ein silberner Lorbeerkranz.

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Luthers Hauspostille bei den Defereggern

  • Entstehungszeitraum: 1544-1547
  • Entstehungsort: Augsburg
  • Objektart: Druckwerk
  • Autor/Künstler: Martin Luther / Valentin Otmar
  • Artikel-Autor: Bernhard Humpel
  • Material/Technik: Papier, bedruckt
  • Größe: Folio (2°)
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzdiözese Salzburg, DBS-FD 369
Luthers Hauspostille bei den Defereggern © Archiv der Erzdiözese Salzburg
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Das Lexikon für Theologie und Kirche schreibt in seiner 3. Aufl. (ab 1993) zur Hauspostille (Hawßpostill D. Martin Luther, vber die Sontags, vnd der fürnembsten Fest Euangelia, durch das gantze Jar . – Augsburg 1547): Ein Buchtyp, der den Perikopen-Zyklus eines Kirchenjahres und darauf bezogene Auslegungen enthält, meist in Gestalt einer Homilie. Die Verbindung von Bibelwort und Exegese „post illa textus verba“ (nach jenen Worten des Textes) repräsentiert das Prinzip der Wortverkündigung[1].

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