Medizinisches Rezeptbuch von Wieting

  • Entstehungszeitraum: 1603
  • Entstehungsort: Kärnten, Wieting, Propstei
  • Objektart: Handschrift
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Simon Edlmayr
  • Material/Technik: Tinte auf Papier, Folio, Pergamenteinband
  • Größe: 31x21,5x3 cm
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzabtei St. Peter, Wieting Hs. 73
Blatt aus dem Medizinischen Rezeptbuch von Wieting © Archiv St. Peter

Wo drückt der Schuh? Ein Blick in das Rezeptbuch aus der kleinen Kärntner Propstei Wieting im Görtschitztal, ab 1147 zum Kloster St. Peter gehörig, erweist sich diesbezüglich für das frühe 17. Jahrhundert als sehr aufschlussreich. Hier begegnen einem allerlei Heilmittel, die gegen diverse Beschwerden empfohlen und verschrieben wurden.
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Goldegger Stube

  • Entstehungszeitraum: 1606
  • Entstehungsort: Goldegg
  • Objektart: Täfelung
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Urd Vaelske
  • Material/Technik: Zirben-, Ahorn-, Nuss- und Zwetschkenholz
  • Größe: 37,52 m², H. 3,28 m
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum, Inv.-Nr. 124-48
Goldegger Stube © Salzburg Museum

Die Goldegger Stube entstand im Jahr 1606 und stammt aus dem so genannten Judenhof in Goldegg. Dort war sie wahrscheinlich Teil einer prunkvollen Innenstattung. Im Jahr 1883 verkaufte sie der damalige Hofbesitzer Johann Hinterlechner an das Städtische Museum in Salzburg. Als Teil der Ausstellung ist die unversehrt erhaltene Wohnstube ein wichtiger Zeitzeuge der gehobenen Wohnkultur am Beginn des 17. Jahrhunderts und damit auch eine der Hauptattraktionen im Museum.

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Die „Sieben Mühlen“ in Pfarrwerfen

  • Entstehungszeitraum: unbekannt (vor 1605)
  • Entstehungsort: Pfarrwerfen
  • Objektart: Gmachmühlen (anonyme Zweckarchitektur)
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Alfred W. Höck
  • Material/Technik: Holz
  • Größe: ca. 4 x 4 Metern, große oberschlächtige Wasserrad (Durchmesser ca. jeweils ca. 2,40 m)
  • Standort/Signatur: Pfarrwerfen (Erlebnisrundweg: Vom 1. Mai bis 31. Oktober)
Abb. 2: Blick auf zwei Mühlen am Achberg aus dem Jahr 1998 © Salzburger Landesarchiv

Im Gemeindegebiet von Pfarrwerfen befindet sich ein in seiner Art im Bundesland Salzburg einmaliges bauliches Ensemble, die sogenannten „Sieben Mühlen“. Diese erhaltenen sechs Bauernmühlen sind sowohl rare Objekte einer vergangenen anonymen Architektur, als auch anschauliche Quellen des Wandels der Lebens- und Wirtschaftsweise im ländlichen Raum. „Die „Sieben Mühlen“ in Pfarrwerfen“ weiterlesen

Stammbuch der Familie Aman von Judendorf und Saal

  • Entstehungszeitraum: 1590-1658
  • Entstehungsort: Salzburg (Pinzgau)
  • Objektart: Handschrift
  • Autor/Künstler: Hans Sigmund Aman zu Judendorf und Saal u. a.
  • Artikel-Autor: Hubert Schopf
  • Material/Technik: Papier, Tinte, zahlreiche kolorierte Kupferstiche und Zeichnungen
  • Größe: H: 18,2 cm; B: 13,8 cm
  • Standort/Signatur: Salzburger Landesarchiv, Graphik V. 49
Stammbuch Aman/Abb 1/Der Eintrag für das Besitzerehepaar des Stammbuches Hans Sigmund Aman und Maria Perner © Salzburger Landesarchiv

Im Jahr 2010 gelang es dem Salzburger Landesarchiv mit Unterstützung des Komitees für Salzburger Kulturgüter eine ausgesprochene Rarität aus bayerischen Privatbesitz zu erwerben. Es handelt sich um das Stammbuch der Familie Aman von Judendorf und Saal. Dieses Stammbuch wurde über ein halbes Jahrhundert kontinuierlich geführt und enthält über 125 Einträge, in welchen sich die Verwandten und Freunde der Besitzer verewigten. Neben dem kunsthistorischen Wert ist dieses Stammbuch eine ausgesprochen wertvolle Geschichtsquelle, die einen erstklassigen Einblick in die familiären und sozialen Beziehungen einer kleinadeligen Pinzgauer Familie des beginnenden 17. Jahrhunderts bietet.

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Abschrift des Kaufbriefs über die Herrschaft Mattsee

  • Entstehungszeitraum: 17. Jahrhundert
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Archivale (Urkundenabschrift)
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Wolfgang Neuper
  • Material/Technik: Papier, 1 Lage
  • Größe: H: 30,6 cm; B: 20,2 cm
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzdiözese Salzburg/AT-AES 1.2 5/1/14
Kaufbrief Herrschaft Mattsee © Archiv der Erzdiözese Salzburg

Dem Erzbischof von Salzburg gelang es im Spätmittelalter, ein geschlossenes Herrschaftsgebiet aufzubauen. Seit der Mitte des 14. Jahrhunderts war Salzburg ein eigenes geistliches Fürstentum mit dem Fürsterzbischof als geistliches und weltliches Oberhaupt. An der Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert hatte dieses neue Land Salzburg seine größte Ausdehnung und die stückweise Erwerbung des heutigen Flachgaus fand mit dem Kauf der Herrschaften Mattsee und Straßwalchen 1398 ihren Abschluss. Das Erzstift Salzburg blieb bis zur im Reichsdeputationshauptschluss 1803 verfügten Säkularisation bestehen und kam nach einigen wechselvollen Jahren 1816 endgültig zu Österreich.

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Eine Gleinker Totenrotel in St. Peter

  • Entstehungszeitraum: 1497/1787
  • Entstehungsort: Gleink bei Steyr (OOe.)/St. Peter in Salzburg
  • Objektart: Pergamentrotulus
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Gerald Hirtner
  • Material/Technik: Pergament/Karton
  • Größe: H: 17,5 cm; Radius: 3,5 cm
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzabtei St. Peter, vacat (Lost Art; Kriegsverlust)
Die in St. Peter verbliebene Kartonhülle der Gleinker Totenrotel © Archiv St. Peter

An einen leeren Kokon erinnert ein zylinderförmiges Objekt aus Karton, das im Archiv der Erzabtei St. Peter verwahrt wird. Was einst wertvollen Inhalt in sich barg, ist heute nur noch Beleg für entwendetes Eigentum.

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