Erzähl mir ….. den Besuch der Königin: Queen Elizabeth II. zu Besuch in der Mozartstadt 1969

  • Entstehungszeitraum: Mai 1969
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Foto
  • Autor/Künstler: Johann Barth, Carl Pospesch
  • Artikel-Autor: Werner Friepesz
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum Inv.-Nr. Foto 42209/2, 3, 4, 5, 6, 11, 20 und 21
Empfang der Queen am Hauptbahnhof durch Landeshauptmann Hans Lechner. SW-Foto, Johann Barth, 1969. © Salzburg Museum, Inv.-Nr. Foto 42209/2

Die englische Königin wurde heuer 95 Jahre alt. Fast jedem Salzburger ist sie ein Begriff, da kein längerer Zeitraum vergeht, in dem sie nicht im Fernsehen zu sehen oder in Illustrierten abgebildet ist. Viele wissen aber nicht oder haben vergessen, dass sie vor mehr als 50 Jahren hier zu einem offiziellen Besuch in Salzburg war. Ganz nach dem Motto der Ausstellung „Erzähl mir Salzburg“, wo Geschichte durch das Erzählen von Geschichten vermittelt wurde, gilt es über den Besuch der Queen (erneut) zu berichten.

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Barockes Thesenblatt

  • Entstehungszeitraum: Mitte des 18. Jahrhunderts
  • Entstehungsort: Augsburg
  • Objektart: Thesenblatt
  • Autor/Künstler: Johann Georg Bergmüller; Gabriel Bodenehr jun.; Gottlieb Heuss
  • Artikel-Autor: Josef Sturm/Hemma Ebner
  • Material/Technik: Mezzotinto/Papier
  • Größe: 75cm x 51cm
  • Standort/Signatur: Stiftsmuseum Mattsee, Inv.-Nr. 647
Barockes Thesenblatt Kloster Polling © Stiftsmuseum Mattsee

Gedruckte Thesenblätter kamen, vor allem im jesuitisch geprägten Umfeld, in der Barockzeit in Mode. Sie dienten zur Ankündigung einer sogenannten „Disputation“, der kommissionellen Abschlussprüfung (Doktorprüfung) an einer Universität und wurden daher öffentlich angeschlagen bzw. als Einladung an Adelshäuser, andere Klostergemeinschaften usw. verschickt. Im Laufe der Zeit wurden sie immer großformatiger und prächtiger ausgestaltet. Dementsprechend teuer war die Anfertigung.

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Postkarten der Wiener Werkstätte nach dem Volkskeller in Salzburg

  • Entstehungszeitraum: 1912-1913
  • Entstehungsort: Wien
  • Objektart: Bildpostkarten
  • Autor/Künstler: Bertold Löffler (1874–1960)
  • Artikel-Autor: Werner Friepesz - Stephan Wagner
  • Material/Technik: Farblithografie
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum, Inv.-Nr. 21552, 23606, 41856, 42455
Bertold Löffler: Kaiser Karl der Große im Untersberg, 1912–1913, Vorderseite © Salzburg Museum, Inv.-Nr. Foto 41856_a

„(…) und damit hat die an alter Kunst so unausschöpfbar reiche Stadt auch wieder ein wertvolles Dokument moderner Kunst gewonnen, das nicht nur von den Fremden als neue Salzburger „Sehenswürdigkeit“ aufgesucht, sondern auch, wie ich mich durch den Augenschein überzeugen konnte, von Leuten aus dem Volke mit einer wahren Andacht stundenlang studieren wird.

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LZ 127 – Ein Luftschiff über Salzburg

  • Entstehungszeitraum: 1929
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Fotos
  • Artikel-Autor: Werner Friepesz
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum
Luftschiff „Graf Zeppelin“ LZ 127 über Salzburg, gesehen vom Kapuzinerberg. Hans Opfergeld, 1929. Salzburg Museum, Inv.-Nr. Foto 41109

Auch wenn es nicht die Jungfernfahrt des Luftschiffs „Graf Zeppelin“ war, welche zehn Tage zuvor am 18. September über dem Bodensee stattgefunden hatte, so konnte man von einer frühen Probefahrt sprechen, welche das Starrluftschiff mit der Kennung LZ 127 unternahm, als es am 28. September 1928 im Luftraum über der Stadt Salzburg erwartet wurde.

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Segelflug am Gaisberg: Die Anfänge der Segelfliegerei am Hausberg der Salzburger

  • Entstehungszeitraum: 1930-1950
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Fotos
  • Artikel-Autor: Werner Friepesz
  • Größe: verschieden
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum InvNr Foto 43796_6, InvNr Foto 43796_11, InvNr Foto 43796_4, InvNr Foto 43796_14, InvNr Foto 44288
Ein Start am Gaisberg bei Koppl, 1932-33, SW-Foto, InvNr Foto 43796_6 © Salzburg Museum

Es dürfte wohl nicht mehr viele Bewohnern der Landeshauptstadt geben, die sich noch an die Anfänge der Segelfliegerei an den Hängen des Gaisbergs erinnern können. Mittlerweilen sind 90 Jahre vergangen, seit sich tollkühne Piloten in selbstgebauten „Seifenkisten“ erstmals vom Hangwind des Berges in die Höhe und dann vom thermischen Aufwind über die Stadt tragen ließen.

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Moorbäder im Salzburger Südwesten

  • Entstehungszeitraum: 1827-1970
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Fotos, Ansichtskarten, Plakat
  • Autor/Künstler: Rudolf Sciborski, Fred Rieder, Wilhelm Knocke
  • Artikel-Autor: Werner Friepesz
  • Größe: unterschiedlich
  • Standort/Signatur: InvNr Foto 17399, InvNr Foto 1484, InvNr Foto 20432, InvNr Foto 20434, InvNr Foto 20435, InvNr Foto 19768, InvNr 15659-49_Detail
Bade-Heilanstalt Marienbad im Leopoldskroner-Moos, 1920-30, Rudolf Sciborski, Ansichtskarte, InvNr Foto 19770 © Salzburg Museum

Von der heilenden Wirkung des Moores war erstmalig 1525 im „Badebüchlein“ des Arztes und Universalgelehrten Paracelsus zu lesen, wenngleich das Moorbad in der Volksmedizin wohl schon viel früher seinen Einzug hielt. Napoleon soll das Wissen um dieses Naturheilmittel von seinem Ägyptenfeldzug mitgebracht haben. Auf dessen Veranlassung hin wurde etwa mit dem Moorbadehaus in Bad Nenndorf (D) eine Kuranstalt für seine Soldaten errichtet.

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Mönch, Mediziner und Alpinist: Über Frater Dr.med. Mag.phil. Augustinus Doroschewsky OSB

  • Entstehungszeitraum: 1975-1990
  • Entstehungsort: UdSSR, Kaukasus
  • Objektart: Fotografie
  • Artikel-Autor: Nataliia Flatscher unter Mitarbeit von Dr. Gerald Hirtner
  • Material/Technik: Fotoabzug auf Papier
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzabtei St. Peter, Nachlass Doroschewsky
Der Mediziner und Alpinist Jurij Leonidowich Doroschewsky, vor 1979 © Archiv St. Peter

Sowjetische Gebirgsaufnahmen würde man in einem Klosterarchiv nicht vermuten. Tatsächlich sind im Nachlass des Salzburger Benediktiners Augustinus Doroschewsky (1937–2016) viele derartige Fotos erhalten. Ein Bild zeigt vermutlich ein Dorf in der Region Besengi im Kaukasus, einer der Orte, den Frater Augustinus oft besucht hat. Auf einem anderen ist eine Expeditionsgruppe beim Aufstieg zum Elbrusgipfel zu sehen.

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Josef Ritter: Ein Opernstar aus Salzburg

  • Entstehungszeitraum: 1891-1905
  • Entstehungsort: Wien
  • Objektart: Lorbeerkranz, Fotos
  • Autor/Künstler: Foto: Rudolf Krziwanek (1843-1905); Kranz: unbekannt
  • Artikel-Autor: Christian Flandera
  • Material/Technik: Kranz: Silberblech, tw. vergoldet; Fotos 50787: Lithografie; Foto 54233: Fotoabzug auf Karton
  • Größe: Kranz: 23,3 X 20,8 cm; Foto 50787: 31 x 22,2 cm; Foto 54233: 16,5 x 11 cm
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum Inv.-Nr. K 15403-49, Foto 50787 & 54233
k.k. Hofopernsänger Josef Ritter

Wir schreiben das Jahr 1907: Mit einer Mischung aus Verwunderung und Missgunst vermerkte der behandelnde Arzt, dass ihn der Patient duzte und von Kaiser Franz Josef I. nur als „Franzl“ sprach! Zu entnehmen sind diese Anmerkungen einem Patientenakt der „Landesheilanstalt für Gemüts- und Nervenkranke“ in Maxglan – heute als Christian-Doppler-Klinik bekannt. Der Patient über den so berichtet wurde, war niemand geringerer als Josef Ritter. Doch wer bitte war Josef Ritter?

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Benediktinerpater mit Fahrrad

  • Entstehungszeitraum: 1904-1909
  • Entstehungsort: Gurk (Kärnten)
  • Objektart: Fotografie
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Gerald Hirtner
  • Material/Technik: Fotoabzug auf Papier
  • Größe: 7,8 x 9,9 cm
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzabtei St. Peter, Foto B 793
Benediktinerpater auf Fahrrad © Archiv St. Peter

Kann man im Mönchshabit Fahrrad fahren? Ja, man kann! Ein engmaschiger Speichenschutz über dem Hinterreifen und ein Kettenschutz sorgen für die nötige Fahrsicherheit. Anfang des 20. Jahrhunderts nützte der Salzburger Benediktiner P. Albert Menneweger diese moderne Form der Mobilität.

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Sauberkeitsordnung für die Residenzstadt Salzburg

  • Entstehungszeitraum: 17. Jahrhundert
  • Entstehungsort: Stadt Salzburg
  • Objektart: gedruckte Ordnung
  • Autor/Künstler: Fürsterzbischof Max Gandolph Graf von Kuenburg
  • Artikel-Autor: Gerald Hirtner
  • Material/Technik: Papier
  • Größe: 19 x 15 cm
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzabtei St. Peter, Hs. A 380
Sauberkeitsordnung © Archiv St. Peter

Hygienische Standards helfen ansteckende Krankheiten zu vermeiden. Auf Grund dieser Erkenntnis erließ Fürsterzbischof Maximilan Gandolph Graf von Kuenburg 1678 die so genannte Sauberkeitsordnung, die in der Stadt Salzburg für 135 Jahre Bestand hatte. Auf zehn Seiten und in 16 Punkten wird darin die Entsorgung von Unrat und die Reinhaltung öffentlicher Orte geregelt.

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