Ein Christuskopf als Schlussstein

  • Entstehungszeitraum: um 1706
  • Entstehungsort: Adnet
  • Objektart: Halbrelief
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Arnold Kretschmer
  • Material/Technik: Adneter Marmor
  • Größe: 50cm x 30cm x 50cm
  • Standort/Signatur: Marmormuseum Adnet, Inv. Nr. 325
Christuskopf © Marmormuseum Adnet

Bei der Sanierung/Umbau der Adneter Pfarrkirche im Jahr 1973 wurde unter der zweiten Emporestiege ein gotischer Schlussstein gefunden.

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Astronomische Uhr

  • Entstehungszeitraum: 1704
  • Entstehungsort: Mattighofen
  • Objektart: Uhr
  • Autor/Künstler: Johann Baptist Ölperl/Matthias Fiederer
  • Artikel-Autor: Josef Sturm/Hemma Ebner
  • Material/Technik: Holz, Metall versilbert, vergoldet
  • Größe: H: 244 cm B: 92 cm T: 66 cm
  • Standort/Signatur: Stiftsmuseum Mattsee, Inv. Nr. 377
Astronomische Uhr © Stiftsmuseum Mattsee

Im Stiftsmuseum Mattsee befindet sich eine Astronomische Uhr, die im Jahr 1704 nach dem Vorbild der großen Astronomischen Uhr im Straßburger Münster gebaut wurde. Der Konstrukteur dieses Wunderwerks war Johann Baptist Ölperl, seines Zeichens Doktor der Theologie, apostolischer Protonotar, Kanoniker des Stifts Mattsee und Vikar in Mattighofen. Von 1713 bis zu seinem Tod im Jahr 1721 wirkte Ölperl als Dekan des Kollegiatstifts Mattsee. Seine eigentliche Leidenschaft galt jedoch zeitlebens der Mathematik und der Astronomie.

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Ein silberner Lorbeerkranz für den Maler Eduard Gehbe

  • Entstehungszeitraum: 1900
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Silberkranz
  • Autor/Künstler: Franz Holter ( 1861–1923)
  • Artikel-Autor: Urd Vaelske
  • Material/Technik: Silber, graviert
  • Größe: H. 35,4 cm, B. 29,5 cm
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum, Inv.-Nr. 2046-81
Abb. 4: Franz Holter ( 1861–1923): Lorbeerkranz für den Maler Eduard Gehbe, Salzburg 1900. Silber, graviert, H. 35,4 cm, B. 29,5 cm. Salzburg Museum, Inv.-Nr. 2046-81 © Salzburg Museum

Der Maler Eduard Gehbe kam 1884 nach Salzburg, bezog 1886 ein Atelier im gerade neu gebauten Künstlerhaus und reüssierte zu den angesehensten Mitgliedern der Salzburger Künstlerschaft. Er war sehr beliebt. Nicht nur zahlreiche Salzburger, sondern auch Kunstliebhaber aus dem gesamten deutschen Sprachraum suchten seine Bekanntschaft. Für den Freundeskreis schienen die Geburtstage des Malers Gehbe gute Gelegenheiten gewesen zu sein, ihm Verehrung und Anerkennung auszusprechen und ihn auch zu beschenken. Das Salzburg Museum bewahrt das Geschenk zum 55. Geburtstag des Künstlers Eduard Gehbe. Es ist ein silberner Lorbeerkranz.

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Luthers Hauspostille bei den Defereggern

  • Entstehungszeitraum: 1544-1547
  • Entstehungsort: Augsburg
  • Objektart: Druckwerk
  • Autor/Künstler: Martin Luther / Valentin Otmar
  • Artikel-Autor: Bernhard Humpel
  • Material/Technik: Papier, bedruckt
  • Größe: Folio (2°)
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzdiözese Salzburg, DBS-FD 369
Luthers Hauspostille bei den Defereggern © Archiv der Erzdiözese Salzburg

Das Lexikon für Theologie und Kirche schreibt in seiner 3. Aufl. (ab 1993) zur Hauspostille (Hawßpostill D. Martin Luther, vber die Sontags, vnd der fürnembsten Fest Euangelia, durch das gantze Jar . – Augsburg 1547): Ein Buchtyp, der den Perikopen-Zyklus eines Kirchenjahres und darauf bezogene Auslegungen enthält, meist in Gestalt einer Homilie. Die Verbindung von Bibelwort und Exegese „post illa textus verba“ (nach jenen Worten des Textes) repräsentiert das Prinzip der Wortverkündigung[1].

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Brief Max Reinhardts an Fürsterzbischof Ignaz Rieder

  • Entstehungszeitraum: 16. Juli 1920
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Archivale (Brief)
  • Autor/Künstler: Max Reinhardt
  • Artikel-Autor: Christine Gigler
  • Material/Technik: Papier, masch., eigenhändige Unterschrift
  • Größe: H: 22,3 cm; B: 17,0 cm; 4 Einzelblätter
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzdiözese Salzburg, AT-AES 6.16 Nr. 28
Brief Max Reinhardts an Fürsterzbischof Ignaz Rieder (Seite 1) © Archiv der Erzdiözese Salzburg

Am 22. August 1920 fand die Premiere von Hugo von Hofmannsthals Theaterstück „Jedermann“ in der Inszenierung Max Reinhardts in Salzburg statt. In diesem Schreiben vom 16. Juli 1920 wandte sich Max Reinhardt an Fürsterzbischof Ignaz Rieder (1918–1934), um diesem den Plan für seine Inszenierung persönlich vorzustellen und für dessen Unterstützung zu danken.

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Das römische Acheloosmosaik vom Mozartplatz

  • Entstehungszeitraum: 200-220 n. Chr.
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Mosaik
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Wilfried K. Kovacsovics
  • Material/Technik: Stein, Marmor
  • Größe: ARCH 2847 10 (H: 106 cm; B: 68 cm), ARCH 2847 11 (H: 84 cm; B: 87 cm), ARCH 2847 12 (H: 82 cm; B: 84 cm), ARCH 2847 13 (H: 89 cm; B: 84 cm)
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum, ARCH 2847 1, ARCH 2847 2, ARCH 2847 4, ARCH 2847 5, ARCH 2847 10, ARCH 2847 11, ARCH 2847 12, ARCH 2847 13
griechischer Flussgott Acheloos © Salzburg Museum

Bei der Errichtung des Mozartdenkmals am Mozartplatz in der Stadt Salzburg wurden im Jahr 1841 zwei römische Villen entdeckt. Bei den Ausgrabungen kamen auch mehrere prächtige Mosaikböden zum Vorschein. Neun dieser Platten sind auch heute noch erhalten.
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Das römische Dionysos-Ariadne-Relief

  • Entstehungszeitraum: 1. Hälfte 3. Jhr. n. Chr.
  • Entstehungsort: Salzburg
  • Objektart: Relief
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Wilfried K. Kovacsovics
  • Material/Technik: Weißer Unterberger Marmor
  • Größe: H: 60 cm; B: 90 cm; T: max. 40 cm
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum, ARCH 186-69
Dionysos und Ariadne © Salzburg Museum

An der Nordmauer der Michaelskirche waren zahlreiche Römersteine eingelassen. Einer dieser Steine ist das Dionysos-Ariadne-Relief. Das Relief von der Michaelskirche gehört zu den qualitätsvollsten Stücken der lokalen provinzialrömischen Kunst, die das Salzburg Museum besitzt.
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Eine frühmittelalterliche, vergoldete Scheibenfibel

  • Entstehungszeitraum: 800-900 n. Chr.
  • Entstehungsort: Mitteleuropa
  • Objektart: Schmuck/Trachtbestandteil
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Raimund Kastler/Barbara Tober
  • Material/Technik: Buntmetall, vergoldet
  • Größe: 2,86 cm (Durchmesser)
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum, Inv.-Nr. ARCH 1999-2004
Scheibenfibel © Salzburg Museum

Im Frühmittelalter (450-1024 n. Chr) beginnt die Formung dessen, was bis 1816 das Fürsterzbistum Salzburg sein sollte. 2003-2004 wurde ein Gräberbereich im Hof des Kardinal -Schwarzenberg-Hauses ausgegraben, der vermutlich zum Umfeld der im Zentrum der Genese stehenden kirchlichen Einrichtungen, Domkirche und Kloster St. Peter, gehörte. Bemerkenswert hinsichtlich der Ausstattung ist darin die aus der Endphase der Epoche stammende Bestattung eines jungen Mädchens, die als Trachtbestandteil eine scheibenförmige Gewandspange aus vergoldetem Buntmetall aufweist.
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Der Helm vom Pass Lueg

  • Entstehungszeitraum: Spätbronze-/Urnenfelderzeit 1300–1000 v. Chr.
  • Entstehungsort: Mitteleuropa
  • Objektart: Verteidigungswaffe
  • Autor/Künstler: unbekannt
  • Artikel-Autor: Fritz Moosleitner
  • Material/Technik: Bronze, geschmiedet
  • Größe: Höhe Haube: 15 cm; Höhe Haube mit Kamm: 27,5 cm; Mündungslänge: 21,3 cm; Mündungsbreite: 18,3 cm; Innerer Umfang: 62,3 cm; Wangenklappen: Höhe 14,8 bzw. 15,5 cm; Breite: 9,3 bzw. 9,7 cm
  • Standort/Signatur: Salzburg Museum, Inv.-Nr. ARCH 122
Helm vom Pass Lueg © Salzburg Museum

Im Jahr 1838 entdeckte ein Maurer bei Sicherungsarbeiten im Steilgelände oberhalb des Pass Lueg über der heutigen Passstraße mehrere Gegenstände aus Bronze. Eines der Fundstücke war ein bronzezeitlicher Helm. Jahrzehnte später wurde der Helm zum Vorbild für ein Denkmal und ein Firmenlogo.

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Schenkungsurkunde König Heinrichs II. über das Gut Admont im Ennstal

  • Entstehungszeitraum: 6. Dezember 1006
  • Entstehungsort: Merseburg
  • Objektart: Urkunde
  • Autor/Künstler: König Heinrich II. / Egilbert C (Schreiber)
  • Artikel-Autor: Gerald Hirtner
  • Material/Technik: Tinte auf Pergament, aufgedrücktes Wachssiegel
  • Größe: 42 x 50 cm
  • Standort/Signatur: Archiv der Erzabtei St. Peter, Urk. Nr. 1
Schenkungsurkunde König Heinrichs II. über das Gut Admont im Ennstal © Archiv St. Peter

Ein Heiliger, ein Seliger und eine wertvolle Schenkung – die frühe Geschichte Admonts beginnt in einem prominenten Umfeld. Die Altehrwürdigkeit der Schenkungsurkunde von 1006 kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie Ausgangspunkt eines jahrzehntelangen Rechtsstreits war.
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